Pfarreiengemeinschaft Untermosel-Hunsrück
Pfarreiengemeinschaft Untermosel-Hunsrück

„Hoffnung to go“ – Hoffnungsworte zum Mitnehmen und zum Weitergeben

Unsere Kartenaktion „Hoffnung to go“ ist mittlerweile gut angelaufen. Sie finden die Hoffnungskärtchen in folgenden Kirchen unserer Pfarreiengemeinschaft:

 

Alken, Brodenbach, Burgen, Hatzenport, Kattenes, Löf, Macken, Nörtershausen, Oberfell sowie in der Klausenkapelle (Dieblich), in der Röderkapelle (Niederfell) und in der Wallfahrtskirche auf dem Bleidenberg.

 

Entstanden ist die Idee während der starken Einschränkungen im Rahmen von Corona. Dabei kam der Wunsch auf, Menschen inmitten aller Unsicherheiten, Ängste und Sorgen ein bisschen Hoffnung und Ermutigung zu schenken.

So wurden verschiedene Hoffnungsworte aus der Bibel ausgewählt und mit beeindruckenden Fotos vom Maifeld und der Untermosel, die uns dankenswerterweise von Klaus Breitkreutz zur Verfügung gestellt wurden, kombiniert.

Herausgekommen sind wunderschöne Kärtchen im Scheckkartenformat und Postkarten. Bitte nehmen Sie die kleinen Kärtchen zur eigenen Ermutigung mit, wir füllen sie regelmäßig wieder auf. Die Postkarten sind dazu gedacht, sie zusammen mit einer persönlichen Botschaft an einen lieben Menschen zu schicken, um auch an andere ein bisschen Hoffnung und Freude weiterzugeben. Wer also einen Stift und eine Briefmarke mitbringt, kann die Karte direkt vor Ort schreiben und sie in den nächsten Briefkasten werfen.

Andrea Ulrich, Gemeindereferentin

Veränderte Synodenumsetzung nach den Gesprächen in Rom

Quelle: Info der Bischöflichen Pressestelle des Bistums Trier vom 20.06.2020

 

Trier – „Die Synode mit ihren Beschlüssen steht nicht in Frage. Es geht um einen bestimmten Teil ihrer Umsetzung, nämlich die Pfarreienreform.“ Das hat Bischof Dr. Stephan Ackermann bei den Beratungen zum weiteren Weg der Synodenumsetzung (17.-19. Juni 2020) betont. Er und die Bistumsleitung waren mit den diözesanen Räten (Pastoral-, Katholiken-, Priester- und Kirchensteuerrat), den Dekanatsleitungen, den Führungskräfte in Generalvikariat und Caritasverband, den designierten Leitungsteams und der Gesamtmitarbeitervertretung zusammengekommen, um über die Ergebnisse eines Gesprächs in Rom zu berichten und die nächsten Schritte zu diskutieren.

 

Ackermann machte klar, dass „auch ich selbst ernüchtert und auch ein Stück bedrückt bin durch die massive römische Intervention, nicht zuletzt angesichts der jahrelangen gründlichen Überlegungen, die wir angestellt haben und angesichts auch der kirchenrechtlichen Expertisen, die zu den verschiedenen Fragen eingeholt worden sind“. Er und die Bistumsleitung seien sich allerdings bewusst gewesen, dass „wir mit der Neustrukturierung der Pfarreien in ihrer räumlichen Ausdehnung, ihrer Gremienstruktur und in der Konzeption der Leitung bis an die Grenzen des geltenden Kirchenrechts gehen würden“. Die Kongregation hat zu diesen Aspekten des Gesetzes Änderungen angemahnt, ebenso wie zur Rolle der Priester.

 

Der Bischof berichtete von einer kooperationsbereiten Gesprächsatmosphäre: „Es wurde uns nicht der Eindruck vermittelt, dass Rom über das Bistum Trier und den Bischof zu Gericht sitzt.“ Er habe im Gespräch deutlich gemacht, unter welchen Herausforderungen das Bistum Trier derzeit steht; und dass die Diözesansynode und der Bischof ihre Verantwortung darin sehen, nicht nur Antworten zur Bewältigung der Krise zu geben und Vorhandenes zu bewahren, sondern „einen neuen missionarischen und diakonischen Auftrag für die Kirche von Trier zu formulieren“.

 

Die Inhalte der Synode sind nicht in Frage gestellt Generalvikar Dr. Ulrich Graf von Plettenberg betonte, die Inhalte der Synode seien nicht in Frage gestellt: Ziel bleibe, diakonisch und missionarisch in der Welt von heute für und mit den Menschen in ihrem konkreten Leben präsent zu sein und zu wirken. „Unangefochten sind die pastoralen Entwicklungsprozesse für Liturgie, Katechese, Familie, Inklusion im Licht der sieben Leitsätze des Rahmenleitbilds, der vier Perspektivwechsel, im Bemühen um eine qualitätsvolle und verbindliche Weiterentwicklung.“ Auch das Konzept der „Orte von Kirche“ stehe nicht zur Debatte: „.Es hat bereits an vielen Stellen die Wahrnehmung darüber, wo die Kirche wirkt, verändert.“ Allerdings seien im Gespräch in Rom „rote Linien aufgezeigt“ worden, sagte von Plettenberg (vgl. Präsentation). Den Schritt von derzeit über 880 Pfarreien in 172 Pfarreiengemeinschaften zu 35 Pfarreien der Zukunft werde Rom nicht mittragen. Angefragt sei die Rolle der Priester, von denen eine Vielzahl nicht mehr als Pfarrer im Sinne des Kirchenrechts wirken könnten. Auch sei die Leitung in einem Team auf Augenhöhe nicht vereinbar mit dem Kirchenrecht, ebenso wenig wie die Definition eines pastoralen Rates als Entscheidungsgremium. An diesen Fragen werde nun in enger Abstimmung mit Rom weitergearbeitet, kündigte der Generalvikar an, und das Gesetz entsprechend überarbeitet.

 

Offener und konstruktiver Austausch Die Reaktionen der Teilnehmenden auf diese Informationen waren vielfältig: von Ernüchterung über Verletzung, Ärger und Wut; aber auch der Bestätigung, dass Rom damit den Sorgen vieler Menschen im Bistum Rechnung trage; bis hin zu konstruktiven und pragmatischen Lösungsansätzen und immer wieder auch der Zusage, den Weg weiter mitzugehen, äußerten die Frauen und Männer offen ihre Meinung. Viele eint die Sorge um die Einheit im Bistum. Vielfach wurde der Blick auf die ehrenamtlich Engagierten gelenkt, etwa mit der Sorge, dass aufgrund der römischen Einschränkungen viele „abspringen“ würden. Bischof Ackermann räumte ein, dass es darüber hinaus bis heute bei einer nicht unbeträchtlichen Zahl von Menschen im Bistum Befürchtungen, Widerstände und erhebliche Kritik gegen das geplante Umsetzungsgesetz gebe – trotz aller Informations- und Anhörungsveranstaltungen mit Tausenden von Teilnehmenden und trotz allem Werben, diesen Weg der strukturellen Veränderungen und Erneuerung mitzugehen. Kritische Anfragen kamen auch zum Tempo der Umsetzung oder der möglicherweise zu starken Fokussierung auf die eher strukturellen Fragen. Auch hier sagten Bischof und Generalvikar eine selbstkritische Reflektion des Prozesses zu.

 

Pastorale Konzepte in weiten Räumen vorantreiben Am Ende der Beratungen kristallisierte sich die Idee heraus, zunächst die Pfarreiengemeinschaften zu Pfarreien zu fusionieren und die bislang geplanten Pfarreien der Zukunft als Pastoral- oder Seelsorgeräume zu verstehen. Auf dieser übergeordneten Ebene könne etwa die Verwaltung gebündelt werden. Unisono sprachen sich die Beraterinnen und Berater dafür aus, die pastoralen Konzepte, die die Synode angestoßen hat und zu denen in den vergangenen Jahren Teilprozessgruppen gearbeitet hatten, voranzutreiben. Dafür könnten pastorale Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf der Ebene eines Pastoral- oder Seelsorgeraums den Auftrag erhalten und so alle begleiten und unterstützen, die vor Ort in den konkreten Lebenswirklichkeiten der Menschen unterwegs sind. So könne dem Wunsch nach Nähe innerhalb der Pfarrei und der auch von Rom anerkannten Notwendigkeit einer Neustrukturierung der Pfarreienlandschaft Rechnung getragen werden. Gemeinsame Verantwortung werde vor allem durch bischöfliche Delegation von Aufgaben an Priester und Laien möglich, die sich zu einem kollegialen Miteinander verpflichten können.

 

Generalvikar von Plettenberg kündigte an, dass nach dieser ersten Beratungsphase eine Arbeitsphase mit Vorschlägen für die Überarbeitung des Gesetzes folgen werde, an der neben den Führungskräften von Bistum und Caritas weitere Personen mit externem Fachwissen mitarbeiten würden. Nach den Sommerferien werde es eine weitere synodale Beratung geben sowie die Abstimmungen mit Rom. Konkrete Umsetzungsschritte könnten dann 2021 und 2022 gegangen werden. „Statt eines starken Schnitts mit einer grundlegenden Neuaufstellung steht jetzt eher eine behutsamere Entwicklung an“, sagte von Plettenberg. Was ein Ziel ist, formulierte einer der Teilnehmer: „Weitergehen nicht mit faulen Kompromissen, sondern im Sinne der Einheit im Bistum.“

 

Die Videostatements von Bischof Ackermann und Generalvikar von Plettenberg (auch schriftlich) sowie eine Übersicht der Beratungsgegenstände sind auch unter www.herausgerufen.bistum-trier.de zu finden.

Afterwork Prayer auf dem Bleidenberg

„Beten heißt nicht, sich selbst reden hören. Beten heißt:  Still werden und still sein und warten, bis der Betende Gott hört" 

 

(Søren Kierkegaard) Afterwork Prayer ist ein spirituelles Angebot mitten im Alltag und richtet sich an alle die versuchen, inmitten des ganz „normalen Chaos", ihr Christsein zu leben. Wir meditieren Themen und Fragen aus der Lebenswirklichkeit des Menschen unserer Zeit. Heute Christ sein: Was bedeutet das und wie geht das? Antworten auf diese grundlegenden Fragen suchen wir in Schrifttexten, zu denen wir kurze Impulse geben werden. Das Wichtigste dabei ist immer die Zeit des Schweigens, des Ausruhens, des Hörens und das einfache Stillsein vor Gott. Termine:  Donnerstags,  19:30 Uhr 25.06.2020  30.07.2020  27.08.2020  24.09.2020 Jeweils in der Wallfahrtskirche auf dem Bleidenberg in Oberfell. Bei gutem Wetter findet das Gebet möglichst im Freien am Kreuz vor der Wallfahrtskirche statt. Im Anschluss besteht noch Gelegenheit zu gemeinsamen Gesprächen.  Kontakt:  Johannes Weber, zeitstaub@gmail.com   02605-961744

Jugendaktion im Bistum Trier organisiert Konzert mit Kasalla und weiteren KünstlerInnen 
 
Die Jugendaktion im Bistum Trier „Wir gegen Rassismus“ veranstaltet am Freitag, 15. Mai ab 20 Uhr ein virtuelles BenefizEvent unter dem Titel „European Solidarity Challenge“. Das Ziel lautet: Möglichst viele Spenden sammeln, die dem Katastrophenhilfswerk Caritas international zugutekommen. Mit dabei sind neben Bands, Chören und Solokünstlern aus dem Bistum Trier und der ganzen Bundesrepublik auch die KölschRock-Band Kasalla und Samuel Rösch. Auch aus anderen europäischen Ländern haben MusikerInnen zugesagt. Innerhalb weniger Tage haben sich insgesamt über 30 KünstlerInnen gefunden, die einen Song für den guten Zweck performen werden.
 
 
„Wir wollen in dieser schwierigen Zeit nicht die vergessen, die an den Außengrenzen Europas besonders durch Flucht und Corona bedroht sind“, erklärt Pastoralreferentin Elisabeth Zenner. Neben zahlreichen Musikbeiträgen sind während des Abends auch immer wieder Clips mit Prominenten wie Zehnkämpfer Kai Kazmirek oder Moderator Willi Weitzel zu sehen. 
 
Das Geld geht an den Corona-Nothilfefonds von Caritas international, dem Hilfswerk des Deutschen Caritasverbands. So kommt das Geld beispielsweise Geflüchteten in Camps auf der griechischen Insel Lesbos oder im Rohingya-Flüchtlingslager in Bangladesch oder den Ärmsten in Burundi und anderen afrikanischen Ländern zugute.
 „Wir treten alle gemeinsam gegen das Virus an. Und jeder Euro zählt, um Leben zu retten“, erklärt Claudia Liesenfeld-Gilles von der Fachstelle plus für Kinder- und Jugendpastoral Koblenz.
 
Weitere Informationen zur „European Solidarity Challenge“, eine Übersicht der KünstlerInnen und den Livestream am 15. Mai gibt es auf

https://www.caritas-international.de/livekonzert. 
 

Gottesdienste und öffentliche Veranstaltungen untersagt

Das Bistum Trier hat inzwischen bis auf weiteres, mindestens aber bis 30. April, eine Absage aller öffentlichen Veranstaltungen angeordnet.  Darunter fallen alle Gottesdienste, auch Taufen und Trauungen.  Die Absage betrifft auch die Kar- und Ostertage, die Erstkommunion-Feiern am 19. und 26. April und die Heilig-Rock-Tage in Trier.  Ebenso entfallen alle Tagungen, kirchliche Fortbildungsangebote, Gremiensitzungen, Wallfahrten und sonstige Fahrten. 

Die Priester werden angehalten, Beerdigungen im allerengsten Familienkreis durchzuführen. Die Anordnung der Landesregierung Rheinland Pfalz besagt, dass Versammlungen von mehr als 5 Personen nicht mehr erlaubt sind.  Die hauptamtlichen Seelsorgerinnen und Seelsorger stehen selbstverständlich zur pastoralen Betreuung zur Verfügung.  Unsere Kirchen sind - wie bisher - als Orte des Gebetes geöffnet. 

Die Pfarrbüros bleiben regulär besetzt, aber nicht für den Publikumsverkehr geöffnet. Wir bitten darum, dass Sie alles Notwendige telefonisch oder per E-Mail erledigen.  Im Gemeindezentrum Ochtendung, Pfarrzentrum in Kobern und Pfarrheim in Lehmen finden

Geistliche Angebote:  Pfarrer Joachim Wagner wird täglich eine Hl. Messe stellvertretend für alle feiern, in der auch aller Messintentionen gedacht wird. Dennoch werden diese Messintentionen zu einem späteren Zeitpunkt erneut angesetzt.  

 

Es besteht weiterhin Kontakt mit den Seelsorgern unser Pfarrereiengemeinschaft in Kontakt zu treten

Beste Erreichbarkeit: Mo-Fr 10-12 und 16-18 Uhr :

Gemeindereferentin  Andrea Ulrich 06747-953906

Gemeindereferentin  Luise Müller-Isselstein 0261-39055418

Gemeindereferenten Rudolf Demerath 02607-963296

(Zeiten können aufgrund von Feier- und Urlaubstagen abweichen)

Zusätzlich besteht auch die Möglichkeit von privaten Empfang, außerhalb von Gottesdiensten, einer Haus- und Krankenkommunion. Sprechen Sie bitte dafür den Beauftragten Ihrer Gemeinde  oder ein Mitglied des Seelsorgeteam an.

Sie sind herzlich zur Mitfeier von Fernseh- oder Internetgottesdiensten eingeladen. Bitte beachten Sie unsere Hinweise in den Mitteilungsblättern.  Selbstverständlich spenden die Priester weiterhin die Krankensalbung.  

Das Bistum Trier und damit die Pfarreiengemeinschaft Untermosel-Hunsrück folgt mit diesen Maßnahmen auch den Vorgaben der Landesregierungen und der kommunalen Behörden. Wir werden entsprechend der aktuellen Entwicklungen über Änderungen zeitnah informieren.

Weitere Informationen befinden sich auf der Internetseite des Bistum Trier.

www.bistum-trier.de/home/corona-virus-informationen

 

Pressemeldung Newsletter

 

Exerzitien im Alltag  an der Untermosel

„Ohne Plan von Gott…inmitten der Corona Pandemie“

„Geht in euren Tag hinaus ohne vorgefasste Ideen, ohne Plan von Gott, ohne Bescheid wissen über ihn, geht so auf die Begegnung mit ihm zu.“, so  versuchten TeilnehmerInnen die Exerzitien im Alltag mit Madeleine Delbrêl (1904-1964) anzugehen. Und dann breitete sich die Pandemie aus und alles wurde anders, „als geplant“. Von den regelmäßigen Gruppentreffen fanden nur zwei statt, das kleine Begleitheft  ermöglichte jedoch die Fortführung. Wir blieben im Gespräch durch Austausch per Telefon oder mail. Ein kleiner Einblick in die Erfahrungen verschiedener  TeilnehmerInnen möchten wir hier aufführen:  „Die kurze Pause nutzen, ein Blick aus dem Fenster, das Zwitschern der Vögel, der blaue Himmel und meine Gedanken gehen zu Gott, ich komme ins Gespräch mit ihm. Einfach so zwischendurch.“... „Aufgefallen ist mir, das ein Tag umso besser abgelaufen ist je intensiver ich das Morgengebet durchgeführt habe.“  „Das regelmäßige Beten mit fester Tagesstruktur fällt mir noch schwer und ist meistens in den weiteren Verlauf des Tages verschoben. Ich brauche auch die Gemeinschaft und finde den digitalen Austausch hilfreich. Neu entdeckt habe ich für mich verstärkt das Gebet.“... „Madeleine Delbrêl hat mich zum Nachdenken in Corona Zeiten gebracht. Die These, das der Glaube im Alltag als Zeichen der Nächstenliebe zu leben ist, hat mit dazu gebracht in der Nachbarschaftshilfe aktiv zu werden“.

Die Exerzitien im Alltag erwiesen sich wieder als gute Möglichkeit nah am Leben sein christliche Existenz auszurichten. Abschließend ein Zitat von Madeleine Delbrêl in diesem Sinne:  „Wir anderen Leute von der Straße, glauben aus aller Kraft, dass diese Straße, auf die Gott uns gesetzt hat, für uns ein Ort unserer Heiligkeit ist.“

Johannes Weber und Rudolf Demerath

Gebet von Bischof Dr. Stephan Ackermann Bistum Trier 


Jesus, unser Gott und Heiland, in einer Zeit der Belastung und der Unsicherheit für die ganze Welt kommen wir zu Dir und bitten Dich:
 -  für die Menschen, die mit dem Corona-Virus infiziert wurden und   erkrankt sind;  

 -  für diejenigen, die verunsichert sind und Angst haben;   

 -  für alle, die im Gesundheitswesen tätig sind und sich mit großem Einsatz um die

    Kranken kümmern;  

 -  für die politisch Verantwortlichen in unserem Land und international, die Tag  um Tag

    schwierige Entscheidungen für das Gemeinwohl treffen müssen;  

 -  für diejenigen, die Verantwortung für Handel und Wirtschaft tragen;  

 -  für diejenigen, die um ihre berufliche und wirtschaftliche Existenz bangen;  

 -  für die Menschen, die Angst haben, nun vergessen zu werden;  

 -  für uns alle, die wir mit einer solchen Situation noch nie konfrontiert waren  

 -  für die Menschen, die am Virus gestorben sind und für diejenigen,   

    die im Dienst an den Kranken ihr Leben gelassen haben
 

Herr,  steh uns bei mit Deiner Macht,  hilf uns, dass Verstand und Herz sich nicht voneinander trennen.  Stärke unter uns den Geist des gegenseitigen Respekts,  der Solidarität und der Sorge füreinander. Hilf, dass wir uns innerlich nicht voneinander entfernen. Stärke in allen die Fantasie,  um Wege zu finden, wie wir miteinander in Kontakt bleiben. Wenn auch unsere Möglichkeiten eingeschränkt sind, um uns in der konkreten Begegnung als betende Gemeinschaft zu erfahren,  so stärke in uns die Gewissheit, dass wir im Gebet durch Dich miteinander verbunden sind. Wir stehen in der Fastenzeit. In diesem Jahr werden uns Verzichte auferlegt, die wir uns nicht freiwillig vorgenommen haben und die unsere Lebensgewohnheiten schmerzlich unterbrechen. Gott, unser Herr, wir bitten Dich: Gib, dass auch diese Fastenzeit uns die Gnade schenkt, unseren Glauben zu vertiefen und unser christliches Zeugnis zu erneuern, indem wir die Widrigkeiten und Herausforderungen, die uns begegnen, annehmen und uns mit allen Menschen verstehen als Kinder unseres gemeinsamen Vaters im Himmel. Sei gepriesen in Ewigkeit. Amen. Es können ein Vater unser und ein Gegrüßet seist du, Maria angefügt werden.

 

Kirchliche Angebote in dieser Zeit[1896][...]
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