Pfarreiengemeinschaft Untermosel-Hunsrück
Pfarreiengemeinschaft Untermosel-Hunsrück

Jugendaktion im Bistum Trier organisiert Konzert mit Kasalla und weiteren KünstlerInnen 
 
Die Jugendaktion im Bistum Trier „Wir gegen Rassismus“ veranstaltet am Freitag, 15. Mai ab 20 Uhr ein virtuelles BenefizEvent unter dem Titel „European Solidarity Challenge“. Das Ziel lautet: Möglichst viele Spenden sammeln, die dem Katastrophenhilfswerk Caritas international zugutekommen. Mit dabei sind neben Bands, Chören und Solokünstlern aus dem Bistum Trier und der ganzen Bundesrepublik auch die KölschRock-Band Kasalla und Samuel Rösch. Auch aus anderen europäischen Ländern haben MusikerInnen zugesagt. Innerhalb weniger Tage haben sich insgesamt über 30 KünstlerInnen gefunden, die einen Song für den guten Zweck performen werden.
 
 
„Wir wollen in dieser schwierigen Zeit nicht die vergessen, die an den Außengrenzen Europas besonders durch Flucht und Corona bedroht sind“, erklärt Pastoralreferentin Elisabeth Zenner. Neben zahlreichen Musikbeiträgen sind während des Abends auch immer wieder Clips mit Prominenten wie Zehnkämpfer Kai Kazmirek oder Moderator Willi Weitzel zu sehen. 
 
Das Geld geht an den Corona-Nothilfefonds von Caritas international, dem Hilfswerk des Deutschen Caritasverbands. So kommt das Geld beispielsweise Geflüchteten in Camps auf der griechischen Insel Lesbos oder im Rohingya-Flüchtlingslager in Bangladesch oder den Ärmsten in Burundi und anderen afrikanischen Ländern zugute.
 „Wir treten alle gemeinsam gegen das Virus an. Und jeder Euro zählt, um Leben zu retten“, erklärt Claudia Liesenfeld-Gilles von der Fachstelle plus für Kinder- und Jugendpastoral Koblenz.
 
Weitere Informationen zur „European Solidarity Challenge“, eine Übersicht der KünstlerInnen und den Livestream am 15. Mai gibt es auf

https://www.caritas-international.de/livekonzert. 
 

Gottesdienste und öffentliche Veranstaltungen untersagt

Das Bistum Trier hat inzwischen bis auf weiteres, mindestens aber bis 30. April, eine Absage aller öffentlichen Veranstaltungen angeordnet.  Darunter fallen alle Gottesdienste, auch Taufen und Trauungen.  Die Absage betrifft auch die Kar- und Ostertage, die Erstkommunion-Feiern am 19. und 26. April und die Heilig-Rock-Tage in Trier.  Ebenso entfallen alle Tagungen, kirchliche Fortbildungsangebote, Gremiensitzungen, Wallfahrten und sonstige Fahrten. 

Die Priester werden angehalten, Beerdigungen im allerengsten Familienkreis durchzuführen. Die Anordnung der Landesregierung Rheinland Pfalz besagt, dass Versammlungen von mehr als 5 Personen nicht mehr erlaubt sind.  Die hauptamtlichen Seelsorgerinnen und Seelsorger stehen selbstverständlich zur pastoralen Betreuung zur Verfügung.  Unsere Kirchen sind - wie bisher - als Orte des Gebetes geöffnet. 

Die Pfarrbüros bleiben regulär besetzt, aber nicht für den Publikumsverkehr geöffnet. Wir bitten darum, dass Sie alles Notwendige telefonisch oder per E-Mail erledigen.  Im Gemeindezentrum Ochtendung, Pfarrzentrum in Kobern und Pfarrheim in Lehmen finden

Geistliche Angebote:  Pfarrer Joachim Wagner wird täglich eine Hl. Messe stellvertretend für alle feiern, in der auch aller Messintentionen gedacht wird. Dennoch werden diese Messintentionen zu einem späteren Zeitpunkt erneut angesetzt.  

 

Es besteht weiterhin Kontakt mit den Seelsorgern unser Pfarrereiengemeinschaft in Kontakt zu treten

Beste Erreichbarkeit: Mo-Fr 10-12 und 16-18 Uhr :

Gemeindereferentin  Andrea Ulrich 06747-953906

Gemeindereferentin  Luise Müller-Isselstein 0261-39055418

Gemeindereferenten Rudolf Demerath 02607-963296

(Zeiten können aufgrund von Feier- und Urlaubstagen abweichen)

Zusätzlich besteht auch die Möglichkeit von privaten Empfang, außerhalb von Gottesdiensten, einer Haus- und Krankenkommunion. Sprechen Sie bitte dafür den Beauftragten Ihrer Gemeinde  oder ein Mitglied des Seelsorgeteam an.

Sie sind herzlich zur Mitfeier von Fernseh- oder Internetgottesdiensten eingeladen. Bitte beachten Sie unsere Hinweise in den Mitteilungsblättern.  Selbstverständlich spenden die Priester weiterhin die Krankensalbung.  

Das Bistum Trier und damit die Pfarreiengemeinschaft Untermosel-Hunsrück folgt mit diesen Maßnahmen auch den Vorgaben der Landesregierungen und der kommunalen Behörden. Wir werden entsprechend der aktuellen Entwicklungen über Änderungen zeitnah informieren.

Weitere Informationen befinden sich auf der Internetseite des Bistum Trier.

www.bistum-trier.de/home/corona-virus-informationen

 

Pressemeldung Newsletter

 

Exerzitien im Alltag  an der Untermosel

„Ohne Plan von Gott…inmitten der Corona Pandemie“

„Geht in euren Tag hinaus ohne vorgefasste Ideen, ohne Plan von Gott, ohne Bescheid wissen über ihn, geht so auf die Begegnung mit ihm zu.“, so  versuchten TeilnehmerInnen die Exerzitien im Alltag mit Madeleine Delbrêl (1904-1964) anzugehen. Und dann breitete sich die Pandemie aus und alles wurde anders, „als geplant“. Von den regelmäßigen Gruppentreffen fanden nur zwei statt, das kleine Begleitheft  ermöglichte jedoch die Fortführung. Wir blieben im Gespräch durch Austausch per Telefon oder mail. Ein kleiner Einblick in die Erfahrungen verschiedener  TeilnehmerInnen möchten wir hier aufführen:  „Die kurze Pause nutzen, ein Blick aus dem Fenster, das Zwitschern der Vögel, der blaue Himmel und meine Gedanken gehen zu Gott, ich komme ins Gespräch mit ihm. Einfach so zwischendurch.“... „Aufgefallen ist mir, das ein Tag umso besser abgelaufen ist je intensiver ich das Morgengebet durchgeführt habe.“  „Das regelmäßige Beten mit fester Tagesstruktur fällt mir noch schwer und ist meistens in den weiteren Verlauf des Tages verschoben. Ich brauche auch die Gemeinschaft und finde den digitalen Austausch hilfreich. Neu entdeckt habe ich für mich verstärkt das Gebet.“... „Madeleine Delbrêl hat mich zum Nachdenken in Corona Zeiten gebracht. Die These, das der Glaube im Alltag als Zeichen der Nächstenliebe zu leben ist, hat mit dazu gebracht in der Nachbarschaftshilfe aktiv zu werden“.

Die Exerzitien im Alltag erwiesen sich wieder als gute Möglichkeit nah am Leben sein christliche Existenz auszurichten. Abschließend ein Zitat von Madeleine Delbrêl in diesem Sinne:  „Wir anderen Leute von der Straße, glauben aus aller Kraft, dass diese Straße, auf die Gott uns gesetzt hat, für uns ein Ort unserer Heiligkeit ist.“

Johannes Weber und Rudolf Demerath

Gebet von Bischof Dr. Stephan Ackermann Bistum Trier 


Jesus, unser Gott und Heiland, in einer Zeit der Belastung und der Unsicherheit für die ganze Welt kommen wir zu Dir und bitten Dich:
 -  für die Menschen, die mit dem Corona-Virus infiziert wurden und   erkrankt sind;  

 -  für diejenigen, die verunsichert sind und Angst haben;   

 -  für alle, die im Gesundheitswesen tätig sind und sich mit großem Einsatz um die

    Kranken kümmern;  

 -  für die politisch Verantwortlichen in unserem Land und international, die Tag  um Tag

    schwierige Entscheidungen für das Gemeinwohl treffen müssen;  

 -  für diejenigen, die Verantwortung für Handel und Wirtschaft tragen;  

 -  für diejenigen, die um ihre berufliche und wirtschaftliche Existenz bangen;  

 -  für die Menschen, die Angst haben, nun vergessen zu werden;  

 -  für uns alle, die wir mit einer solchen Situation noch nie konfrontiert waren  

 -  für die Menschen, die am Virus gestorben sind und für diejenigen,   

    die im Dienst an den Kranken ihr Leben gelassen haben
 

Herr,  steh uns bei mit Deiner Macht,  hilf uns, dass Verstand und Herz sich nicht voneinander trennen.  Stärke unter uns den Geist des gegenseitigen Respekts,  der Solidarität und der Sorge füreinander. Hilf, dass wir uns innerlich nicht voneinander entfernen. Stärke in allen die Fantasie,  um Wege zu finden, wie wir miteinander in Kontakt bleiben. Wenn auch unsere Möglichkeiten eingeschränkt sind, um uns in der konkreten Begegnung als betende Gemeinschaft zu erfahren,  so stärke in uns die Gewissheit, dass wir im Gebet durch Dich miteinander verbunden sind. Wir stehen in der Fastenzeit. In diesem Jahr werden uns Verzichte auferlegt, die wir uns nicht freiwillig vorgenommen haben und die unsere Lebensgewohnheiten schmerzlich unterbrechen. Gott, unser Herr, wir bitten Dich: Gib, dass auch diese Fastenzeit uns die Gnade schenkt, unseren Glauben zu vertiefen und unser christliches Zeugnis zu erneuern, indem wir die Widrigkeiten und Herausforderungen, die uns begegnen, annehmen und uns mit allen Menschen verstehen als Kinder unseres gemeinsamen Vaters im Himmel. Sei gepriesen in Ewigkeit. Amen. Es können ein Vater unser und ein Gegrüßet seist du, Maria angefügt werden.

 

Kirchliche Angebote in dieser Zeit[1896][...]
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