Pfarreiengemeinschaft Untermosel-Hunsrück
Pfarreiengemeinschaft Untermosel-Hunsrück

Im Rückspiegel sehen Sie .....

Erdverbunden Exerzitien im Alltag

So lautete das Thema der Exerzitien im Alltag in der PG Untermosel Hunsrück in Zusammenarbeit mit der Kath Erwachsenenbildung. Der tägliche geistliche Übungsweg  bezog sich auf die Haltung des Menschen zur Schöpfung Gottes. Johannes Weber, Exerzitien Begleiter  stellte zu Beginn die Wochenthemen vor: „Ich bin verbunden“, „Ich bin verstrickt“, „Ich will innehalten“ „Ich will entschieden sein“! Zitate aus der Enzyklika von Papst Franziskus  und der Missionserklärung des Ökumenischen Rates der Kirchen wurden bedacht: Die Freude an der Verbundenheit mit allem was lebt, ebenso, wie die Verstricktheit in ein ausbeuterischen, zerstörerisches Unrechtssystem. Alle TeilnehmerInnen erlebten den Erfahrungsaustausch bei den Zwischentreffen und die biblischen Impulse als wichtiges Element der Exerzitien im Alltag. „Einerseits die Freude an allem was lebt zu bewahren und andererseits persönlich und politisch für den Erhalt der Lebensgrundlage Sorge zu tragen, blieb bis zum Schluss spannend“ so der Gemeindereferent Rudolf Demerath. Die Diskussion zu Plastikmüll als auch die Demonstrationen der Bewegung Fridays for Future  zeigten die Notwendigkeit einer Umkehr zum Leben.

Alle Teilnehmerinnen waren sich einig, dass erd-verbunden die Richtung weisen will: als Christen Schöpfungsverantwortung zu praktizieren. …

Jüdische Friedhofs- und Begräbniskultur

Jüdische Friedhofs- und Begräbniskultur so lautete das Thema eines Abends des Ökumenischen Arbeitskreises „Gegen das Vergessen“ in der Verbandsgemeindeverwaltung Rhein-Mosel in Kobern Gondorf.  Herr Norbert Schunk, als Vertreter der Volkshochschule Rhein Mosel konnte den Vorsitzender der jüdische Kultusgemeinde Herr Avadislav Avadiev am Dienstag, den 26.3., als Referent begrüßen.

Herr Avadiev informierte, über  375 jüdische Friedhöfe in Rheinland Pfalz. Die jüdische Kultusgemeinde Koblenz ist für 100 dieser Friedhöfe zuständig. 96 stehen unter Denkmalschutz, auf 4 Friedhöfen besteht die Möglichkeit jüdische Mitbürger heute beizusetzen.

Kultische Voraussetzungen wie Umzäunung, Möglichkeit von Wasser, der Erhalt der Gräber bis zum Letzten Tag kennzeichnen  jüdische Friedhöfe. Sie erinnern zugleich an die große Zahl jüdischer Gemeinde vor dem Zweiten Weltkrieg.

Friedhöfe hatten bei der Gemeindebildung Vorrang vor dem Bau einer Synagoge.

Herr Avadiev: „Ein wesentliches Merkmal der jüdischen Begräbniskultur ist

 die ungeteilte Bewahrung des Leibes nach seinem Ableben. Die jüdische Religion verbietet  den Juden die Einäscherung. Die Seele trennt sich beim Tode vom Körper und der Körper wird der Erde übergeben. Am Ende der Zeiten vereint Gott  den Körper wieder mit der Seele, und somit ist der Mensch wieder vollständig am Tag des Gerichts.“

Der Brauch Steine auf die Grabsteine zu legen, hatte den Hintergrund, dass zum Schutz des Leibes früher Steine über die Toten gelegt wurden. Raubtiere sollten die Versehrtheit des Leibes nicht stören. Interessant war für die Zuhörer auch die Riten nach dem Eintritt des Todes: der Herztod ist für jüdische gläubige entscheidend! Das Verbleiben der Angehörigen am Totenbett in den ersten beiden Tagen, die 7 Tage der Trauer mit Sitzen der Angehörigen auf dem Boden, ohne Musik und Tanz und Ablenkung  gehört zur Trauerkultur. Die Seele des Verstorbenen soll  nicht beunruhigt werden. Die Beerdigung durch 10 Männer der Gemeinde 1-2 Tage nach dem Todesfall und das Beten des Totengebets Kaddisch über das folgende Jahr in der Synagoge, gehören zu den gemeinschaftlichen jüdischen Trauerriten.

Herr Demerath, Gemeindereferent dankt Herrn Avalier für den Einblick in die jüdische Trauerkultur. Allen Besuchern empfanden die zum Teil vertrauten als auch fremden Riten als interessant und anregend, auch über dem Umgang mit Tod und Trauer in unserer Gesellschaft nachzudenken.

Am Schluss bat Herr Avadiev mit Sorge zu tragen, dass das Gedächtnis an die jüdischen Gemeinden und der Erhalt der Friedhöfe über alle Generationen hinweg weitergeben werden.

Sternsingeraktion 2019

Ergebnis der Sternsingeraktion in der PG Untermosel Hunsrück

„Wir gehören zusammen“ lautete dieses Jahr das Motto der Sternsingeraktion des Kindermissionswerkes. Wieder schwärmten zahlreiche Kinder in Pfarreiengemeinschaft aus, um als Könige, den Segen Gottes allen Bürgern zu überbringen.

Was mit dem Geld geschieht zeigte dieses Jahr beispielhaft der Film Willy will’s wissen: die Unterstützung von Kindern mit Behinderungen und deren Familien in Peru.

Ein herzliches Dankeschön allen Messdienern, Kindern, den Pfadfindern aus Dieblich, allen AnsprechpartnerInnen in den Orten, den vielen Helfern, die tatkräftig für Kleider, Essen, Getränke, die Gottesdienstvorbereitung  sorgen. Danke auch allen die unseren Sternsinger zum Mittagessen eingeladen haben.

Viele kleine Leute an vielen kleine Orten, die viele kleine Schritte tun, können das Gesicht der Welt verändern“  heißt es in einem geistlichen Lied. 

Über 350 SternsingerInnen waren unterwegs, mit unterstützt von den 100 Unterstützern und Helfern. Danke allen Spendern, die zum Ergebnis beigetragen haben. Mögen die 19969,73 Euro segensreich eingesetzt werden zum Wohle von benachteiligten Kindern in aller Welt. „Wir gehören zusammen, in Peru und weltweit!“

(Weitere Infos und Film unter: www.Sternsinger.de)

Rudolf Demerath Gemeindereferent

Pfarreiengemeinschaft Untermosel Hunsrück

feiert das Sakrament der  Firmung in der Klosterkirche Kühr

 

Am Samstag, den 17. November feierten 43 Jugendliche und junge Erwachsene der Pfarreiengemeinschaft Untermosel-Hunsrück mit Domprobst Werner Rössel das Fest der Firmung. Bereits um 16 Uhr trafen sich die FirmbewerberInnen im Saal des Herz-Jesu Hauses, um dem Domprobst die Projekte im Rahmen der Firmvorbereitung vorzustellen. „

Gleich 3 Gruppen hatten sich mit dem Thema Miteinander Menschen mit oder ohne Behinderung auseinandergesetzt. Erfahrungen mit dem Rollstühlen beim Basketball wurden gesammelt, von einer Begegnung Jugendgruppe aus Kühr wurde hatte sich gemeinsam mit Jugendlichen des Herz-Jesu-Hauses Kühr getroffen. "Nicht vergessen" wollten 2 Gruppen und richteten im Vorfeld des 80 Jahrestag der Reichspogromnacht den Blick auf jüdische Schicksale an der Untermosel. Zivilcourage übte eine andere Gruppe, in dem sie für Zivilcourage in der Stadt Koblenz warb.

Domprobst Werner Rössel war sichtlich beeindruckt von den Vorstellungen, wurde bei den Statement doch auch deutlich, dass diese Themen herausfordernde Felder gelebten Christseins darstellen.

Am Firmwochenende im Haus Wasserburg hatten sich die Jugendlichen gemeinsam mit Katechetinnen und Katecheten in künstlerischer Weise dem Vater angenähert.

Die gottesdienstliche Feier in der Klosterkirche Kühr wurde von den Jugendlichen durch eigene Gebete und Bekenntnisse mitgestaltet, die Niederfeller Musikgruppe prägte die Feier mit ihren tollen musikalischen Beiträgen.

Jugendlichen und junge Erwachsene der Pfarrgemeinden Alken, Brodenbach, Burgen, Dieblich, Hatzenport, Löf, Kattenes, Nörtershausen, Udenhausen, Pfaffenheck, Macken und Oberfell, erklärten in der Feier mit der Bestätigung des Glaubensbekentnisses ihre Bereitschaft gefirmt zu werden. Werner Rössel zeichnete jedem Einzelnen von Ihnen zum Zeichen der Stärkung mit dem hl. Geist, das Zeichen des Kreuzes auf die Stirn.

Pfarreienratsvorsitzender Eduard Bildhauer dankte den 16 Firm- und Projektkatecheten für Ihr Engagement, unter Ihnen auch ältere Jugendliche und Erwachsene. Domprobst Werner Rössel dankte dem Verantwortlichen für die Firmvorbereitung in der Pfarreiengemeinschaft Untermosel-Hunsrück: Gemeindereferent Rudolf Demerath. Ein kleines Erinnerungsgeschenk und die Überreichung der Firmurkunde bildeten den Schluss der Feier in der Klosterkirche.

(Welt-)Pilgertag auf dem Mosel-Camin

Mit einer bunt gemischten Pilgergruppe mit 30 Teilnehmern aus der Pfarreiengemeinschaft Untermosel-Hunsrück, von Brey am Rhein und aus Naunheim auf dem Maifeld führte der Weg unter der Leitung von Mitgliedern aus der PG Untermosel-Hunsrück und der Jakobusgesellschaft Rheinland-Pfalz Saarland / Regionalgruppe Mittelrhein gemeinsam anlässlich des Weltpilgertages über den Mosel-Camino von Löf über die Burg Eltz bis nach Karden.

Zur Einführung in den Pilgertag mit einem kurzen Morgenlob von Regina Emser und Johannes Weber ging es zunächst von Löf nach Hatzenport zur sonst verschlossenen St. Johanneskirche hoch über dem Ort, in der es eine (noch) nicht so bekannte Heiligenfigur des Jakobus d. Ä. gibt. Nach dem Pilgersegen führte der Weg weiter durch Hatzenport auf die Moselhöhe bis zum Lasserger Küppchen, wo ein erster Pilgerimpuls eine Verbindung zwischen dem Gleitschirmfliegen bis zur Zuversicht, dass Gott uns alle mit seiner unsichtbaren Kraft trägt, schuf. 

Bei den sommerlichen Temperaturen nahm die Pilgergruppe eine erste kurze Einkehr in Lasserg dankbar an. Bis zur Burg Eltz wechselten sonnige und schattige Wegabschnitte und Ausblicke in wunderbarer Weise ab. Im Anblick der Burg auf Höhe der Ruine Trutzeltz pausierten die Pilger mit einer Meditation zu Psalm 31 durch Gemeindereferent Rudolf Demerath: „Herr ich suche Zuflucht bei dir – denn du bist mein Fels und meine Burg“.

Nach der Mittagspause in der Burgschänke von Burg Eltz ging es einen Wegabschnitt in schweigender Weise wieder auf die Moselhöhen in Richtung des Klickerter Hof´s in Karden. Viele Pilger auf dem Mosel-Camino auf dem Weg von Koblenz nach Trier finden dort nach vorheriger Reservierung bei Familie Ternes eine Unterkunft am Ende ihrer Tagesetappe. Von daher war dies ein idealer Ort für einen weiteren Pilgerimpuls zu Gastfreundschaft und Umgang mit Fremden mit verbindenden Texten aus der Bibel.

Vom Klickerterhof war es zum Abstieg über den Kompuskopf nicht mehr weit bis zur Stifskirche St. Castor in Treis Karden. Mit einem letzten gemeinsamen Tagesrückblick und einem Abendlob endete für alle Teilnehmer ein schöner und abwechslungsreicher Pilgertag. Nach den zahlreichen positiven Rückmeldungen ist eine Fortsetzung auf dem weiteren Weg auf dem Mosel-Camino in Richtung Trier für den Weltpilgertag 2019 schon wieder geplant!

Revival-Gottesdienst mit Spendenübergabe 

Unter dem Motto  "Auftakt zur WM 2018" fand am 09.06.18 in der Kirche Brodenbach ein "fantastischer" Fußball -Gottesdienst statt.

Mit einem umgedichteten Text auf die Melodie des bekannten Liedes  „54, 74, 90, 2010“ wurde der Gottesdienst eröffnet und alle großen und kleinen Besucher sangen begeistert mit.

Passend zum Thema war die Kirche mit Fahnen und Fußball-Schmuck dekoriert. Viele Kinder nutzten die Gelegenheit, um mit Fußball-Trikot zu erscheinen.

Bereits zum zweiten Mal seit Beginn der Revival-Gottesdienste im Jahr 2014, ging es um die Fußball-WM.

Ursprünglich wurden die Revival-Gottesdienste von sechs Kommunionkindern des Jahres 2012 und deren Müttern sowie Gemeindereferentin Andrea Ulrich ins Leben gerufen. Die ehemaligen Kommunionkinder haben sich mittlerweile zu richtigen Teenies gemausert und die 9-köpfige Vorbereitungstruppe hat sich mehr als verdoppelt. Auch dieses Mal wurde der Gottesdienst wieder mit viel Spaß und Freude organisiert und durchgeführt.

Wie immer sorgte die Revival- Band mit Klängen aus Bass, Gitarren, Querflöte, Saxophon, Keyboard und Bongos mit ihrer ansprechenden Musik für eine tolle Atmosphäre.

Das Thema "Gemeinschaft und Teamgeist" wurde  abwechslungsreich aus verschiedenen Facetten beleuchtet, so dass der Gottesdienst wie im Flug verging.

Ein besonderes Highlight war die Übergabe des Spendenschecks der Kommunionkinder 2018 in Höhe von 1677,00 € an die Selbsthilfeorganisation "Zuckerkids“, eine Elterninitiative diabeteskranker Kinder und Jugendlicher in Koblenz und Umgebung.

Drei Vertreterinnen der Organisation nahmen den Scheck dankbar entgegen und berichteten anschaulich über die Arbeit ihrer Organisation.

Zum Abschluss wurden den Besuchern leckere, selbst gebackene Amerikaner gereicht, die natürlich passend zum Thema dekoriert waren.

Alles in allem war es ein "fantastischer" Gottesdienst, der sicherlich noch lange in Erinnerung bleiben wird.

Feier-Ma(h)l in Niederfell

 

FEIER-Ma(h)l: Begegnung und Gottesdienst

FEIER-MA(h)L – so lautet der etwas andere Gottesdienst für Groß und Klein, Jung und Alt in der Pfarreiengemeinschaft Untermosel-Hunsrück. Begegnung und Gespräch, Beten und Singen, Bibel und unser Lebensalltag haben Raum in unseren Gottesdienst. In der Regel treffen wir uns einmal monatlich zwischen 10-12.00 Uhr zum gemeinsamen Gottesdienst. Da das Gemeinsame Miteinander mit einem gemeinsamen Mahl endet, ist es schön, wenn jede(r) eine Kleinigkeit zum Essen für auf die Hand mitbringt!

Andrea Ulrich, Luise Müller Isselstein, Rudolf Demerath