Pfarreiengemeinschaft Untermosel-Hunsrück
Pfarreiengemeinschaft Untermosel-Hunsrück

Katholische Frauengemeinschaft Deutschlands

Die Katholische Frauengemeinschaft Deutschland ist mit rund 500.000 Mitgliedern in 5.300 KFD-Gemeinschaften Deutschland größter Frauenverband.

Er geht zurück auf die ab 1856 gegründeten Bruderschaft Christlicher Mütter. Die KFD will zum einen Interessenvertretung für Frauen sein, aber auch eine Gemeinschaft für Frauen bieten.

 

Die KFD-Pfarrgemeinschaften sind Begegnungsstätte für ihre Mitglieder und bieten kulturelle und soziale Dienste. Auch haben sie in vielen Kirchengemeinden eine wesentliche Bedeutung für das Gemeindeleben.

 

 

KFD in unserer Pfarreiengemeinschaft

Nach drücken des Buttens werden sie auf die Seite der Pfarrgemeinde Löf/Kattenes weitergeleitet.

Da können Sie sich über Aktivitäten der KfD Löf informieren.

 

 

Stille im Saal …

Impulstag in der Fastenzeit „Wie aus Krisen Chancen werden

Stille verbreitete sich im Saal im Herz Jesu Haus Kühr, als die Referentin Frau Dr. Ana-Maria Kreuter unterschiedlichste Krisen ansprach, die die Teilnehmerinnen treffen können. Oder auch schon getroffen haben. Denn Krisen betreffen alle. 80 Frauen waren der Einladung zum Impulstag in der Fastenzeit gefolgt. Zu dem Nachmittag hatte die kfd im Dekanat Maifeld-Untermosel ins Herz Jesu Haus Kühr nach Niederfell eingeladen.

 „Mich interessiert, wie man gut mit Krisenzeiten umgehen kann“ meinte eine Teilnehmerin des Impulstages. Wodurch wird ein Ereignis zu einer Krise? Wie entsteht eine Krise? Und was sind unsere Reaktionen darauf? Neben den Impulsen von Frau Dr. Kreuter kamen die Frauen lebhaft mit ihren Tischnachbarinnen über wesentliche Fragen ins Gespräch, zum Beispiel: „Gibt es wirklich Chancen in einer Krise?“ Lebenskrisen und unangenehme Veränderungen reißen Menschen aus dem Alltagstrott und werfen sie oftmals aus der Bahn. Solche Zeiten müssen durchlebt und betrauert werden. Dass es aber auch neue Chancen bietet, das wurde deutlich, als Frau Dr. Kreuter zwei Frauen aus den Alten Testament vorstellte: Ruth und Noomi. Diese beiden Frauen sind einen langen Weg gemeinsam gegangen und doch sieht ihr Umgang mit Krisen ganz unterschiedlich aus. „Die Lebensgeschichte dieser zwei Frauen beweist eindrucksvoll, dass Gott niemanden übersieht. Ruth und Noomi haben in dieser Zeit aus ihrem Glauben Kraft geschöpft, und wir können von ihnen viel für unser Leben lernen“, so Frau Dr. Kreuter, die den Frauen weiter Mut machte: „Wir dürfen Gott ansprechen wenn wir uns überfordert und hilflos fühlen.“   

Es tat den Frauen gut, nach dem anrührenden Vortrag Kaffee und  Kuchen zu genießen und miteinander ins Gespräch zu kommen. Schließlich stellte Pastoralreferentin Elisabeth Zenner die Ausstellung „Hoffnung auf Zukunft – Frauen im Krieg“ vor. Diese beschreibt das kfd Spendenprojekt „Rojava“ in Nordsyrien. Eine Wort-Gottes-Feier fasste die wertvollen Gedanken des Nachmittags in Gebet und Liedern zusammen. Dank der musikalischen Begleitung von Frau Fröhlich bekam der Gottesdienst einen lebendigen Rahmen und setzte den Schlusspunkt auf einen gelungenen Nachmittag. Dank der Kollekte von 348 Euro kann das kfd Spendenprojekt „Rojava“ unterstützt werden. Informationen zur Arbeit der kfd im Dekanat Maifeld-Untermosel bei Gisela Marx-Hasdenteufel 02605-3708 oder Helene Gersabeck 02654-1592.