Pfarreiengemeinschaft Untermosel-Hunsrück
Pfarreiengemeinschaft Untermosel-Hunsrück

Synode

Information zur
„Aussetzung des Umsetzungsgesetzes“
durch die römische Kleruskongregation

Stand: 26. November 2019
Grundsätzlich
Die Entscheidung aus Rom, das Umsetzungsgesetz auszusetzen, bedeutet für unsere
Vorbereitungen und die Planungen eine starke Intervention. Das Vorgehen sowohl der
Priestergemeinschaft als auch der Gläubigen, die sich an die Kleruskongregation bzw. den
Päpstlichen Rat für die Gesetzestexte gewandt haben, ist ein rechtlich mögliches Vorgehen,
über das wir informiert haben.
Wir werden mit dieser schwierigen und für viele Menschen belastenden Situation konstruktiv
umgehen. Wir prüfen, welche Konsequenzen die Aussetzung hat und welche Maßnahmen
zu ergreifen sind. Wir sind überzeugt, dass wir mit dem Abschlussdokument der Synode
heraus gerufen – Schritte in die Zukunft wagen eine den aktuellen Herausforderungen
angemessene Vision haben, die für das seelsorgliche Handeln leitend ist. Das Engagement
von vielen Gläubigen, sich für eine diakonische, missionarische und lokale
Kirchenentwicklung an vielfältigen Orten von Kirche einzusetzen, wollen wir weiter fördern.
Wir wissen uns der Erneuerung des kirchlichen Lebens in unserem Bistum Trier verpflichtet
und wollen diese im Einklang mit der Kleruskongregation und dem Päpstlichen Rat für die
Gesetzestexte angehen.


Bischof Dr. Ackermann wird sich am Wochenende mit einem geistlichen Wort an die
Gläubigen im Bistum richten.


Dekrete zur Errichtung der neuen Pfarreien
Bischof Dr. Stephan Ackermann wird aufgrund der Entscheidung der Kleruskongregation die
in der vergangenen Woche versandten Dekrete zur Aufhebung der bisherigen Pfarreien,
Kirchengemeinden, Pfarreiengemeinschaften und Kirchengemeindeverbände sowie zur
Errichtung der ersten 15 Pfarreien und Kirchengemeinden zum 1. Januar 2020
zurücknehmen. Dies geschieht jeweils durch ein Dekret, das die Aufhebung der versandten
Dekrete bestimmt. Die Zustellung erfolgt an diejenigen Gremien und Personen, denen die
Aufhebungs- und Errichtungsdekrete zugestellt wurden. Da es sich um eine große Zahl an
Dekreten handelt, wird die Zustellung noch einige Tage dauern.
Da der Bischof heute bekräftigt, die Dekrete zurückzunehmen, erübrigt sich eine
Beschwerde.

Gremiensituation
Da für die neuen Pfarreien keine Räte gewählt werden können und die Amtszeit der vor vier Jahren gewählten Gremien ausläuft, wird der Bischof ein Übergangsmandat für die derzeit amtierenden Gremien aussprechen, vergleichbar der Regelung für die Pfarreien, die 2021 starten sollen. Siehe hier https://www.bistum-trier.de/heraus-gerufen/einblicke/zeitung-einblicke-3-oktober-2019/einblicke-iii-6-pfarreiengemeinschaft-im-uebergang/
Die Kleruskongregation sieht ebenfalls die Notwendigkeit einer solchen Regelung zur gemeinsamen Gestaltung des pastoralen Lebens und zur ordnungsgemäßen Vertretung der Kirchengemeinden und Kirchengemeindeverbände. Der Erlass eines entsprechenden Dekretes fällt in die Gesetzgebungskompetenz des Diözesanbischofs.


Starttermin 1. Januar 2020
Von einer Errichtung von neuen Pfarreien und Kirchengemeinden zum 1. Januar 2020 sehen wir ab. Durch die Aussetzung des Gesetzes sind die vorgesehenen Wahlen gestoppt. Die administrativen Implementierungen werden ebenfalls ausgesetzt.
Solange es keine Entscheidung aus Rom gibt, können wir keinen neuen Zeitplan anbieten. Wir bitten um Verständnis. Über aktuelle Entwicklungen informieren wir.
Stellungnahme an die Kleruskongregation/Kontakt mit Rom
Seit Freitag steht die Bistumsleitung in Kontakt mit den zuständigen Stellen in Rom. Bischof Dr. Ackermann wurde um eine Stellungnahme sowohl an die Kleruskongregation wie an den Päpstlichen Rat für die Gesetzestexte gebeten. Beide Stellungnahmen wird er zeitnah verfassen. Zum weiteren Verfahren können wir derzeit nichts sagen.
Leitungsteams
Neue Anstellungsverhältnisse werden beibehalten. Wir werden mit den Frauen und Männern Gespräche führen über ihren Einsatz für die Zeit der Aussetzung des Umsetzungsgesetzes.
Dr. Ulrich Graf von Plettenberg


Bischöflicher Generalvikar

Die Synode im Bistum Trier ist am 1. Mai 2016 zu Ende gegangen. Rund 280 Synodale haben mehr als zwei Jahre lang beraten, um mit dem Bischof eine Orientierung für das zukünftige kirchliche Handeln im Bistum zu erarbeiten. Die Synode ging aus von der Frage: „Wie wollen wir persönlich und gemeinsam unseren Weg des Glaubens im Bistum Trier gehen – in den sich rasant ändernden Rahmenbedingungen des Dritten Jahrtausends?“

Die rasanten Veränderungen haben die Synodalen besonders auf sich wirken lassen und nach den prägenden Entwicklungen unserer Zeit gefragt. Diese fordern die Kirche dazu heraus, sich sehr radikal auf die Menschen und ihre Lebensbedingungen einzulassen, um mit ihnen gemeinsam herauszufinden, was Jesu Botschaft heute bedeutet. Im Abschlussdokument wollen die vier Perspektivwechsel beschreiben, wie die Kirche in der heutigen Zeit glaubwürdig die Frohe Botschaft verkünden kann.

Die Kirche will entschieden an der Seite der Menschen stehen und vom Einzelnen her denken (Perspektivwechsel eins). Sie will bewusst von den Charismen leben (Perspektivwechsel zwei), die der Herr ihr in dieser Zeit schenkt.

Die Synodalen und die ganze Synode sind überzeugt davon, dass die Frauen, Männer, Kinder und Jugendlichen in unserem Bistum in weiten pastoralen Räumen ansprechende Gemeinschaften bilden (Perspektivwechsel drei) und einander im Glauben stärken können. In gemeinsamen Beratungen, im Miteinander-Ringen, im Stocken und im Vorankommen – also durch das synodale Prinzip (Perspektivwechsel vier) – lässt die Kirche sich von der Freude an Jesus Christus und von seiner Botschaft inspirieren.

Pfarreien der Zukunft

 

Der zweite Entwurf (23.Oktober) - überarbeitet zum 24.11.2017

Zweite-Resonanz

 

Viele Rückmeldungen zum zweiten Entwurf einer Raumgliederung des Bistums Trier (in 33 Pfarreien der Zukunft)  sind bis zum 10. November 2017 eingegangen; die TPG Raumgliederung hat sie für das Treffen am 24. November aufbereitet. Sie fließen mit in die Beratungen der Räte und der weiteren Teilnehmerinnen und Teilnehmer ein.

 

Die nächsten Schritte

Am 24. November 2017 sind die diözesanen Räte und die Dechanten sowie weitere Vertreterinnen und Vertreter von Berufsgruppen und Einrichtungen des Bistums zusammengekommen, um abschließend über den nun vorliegenden Entwurf zur Raumgliederung zu beraten.

 

 

Pfarreien der Zukunft
Bereich_BT_TPG_20171115.pdf
PDF-Dokument [1.6 MB]

Brief Bischof Ackermann zur Erkundungsphase im März 2018

ePaper
Teilen:

ePaper
Teilen:
Abschlußdokument der Synode
abschlussdokument_final.pdf
PDF-Dokument [1.4 MB]
Vermögensfragen
vermoegensfragen.pdf
PDF-Dokument [2.5 MB]

Newsletter November 2018

ePaper
Teilen:

Newsletter Februar 2018

ePaper
Teilen:

Adventsnewsletter 2017

ePaper
Teilen:

Sommernewsletter 2017

ePaper
Teilen: