Pfarreiengemeinschaft Untermosel-Hunsrück
Pfarreiengemeinschaft Untermosel-Hunsrück

 

 

Diese Zeit stellt uns vor ungeahnte Herausforderungen. Die einen können die

Sonnentage genießen, andere warten im Krankenhaus oder Quarantäne auf ihre

Ergebnisse und sind auf Hilfe angewiesen, andere sind beruflich in

besonderer Weise gefordert oder bangen um ihre beruflich Zukunft...Dazu die

Gestaltung der freien Zeit allein oder in der Familie.

Es gibt so viele Sichtweisen, man kann sie gar nicht alle aufzählen.

In fast allen Orten haben sich nachbarschaftliche Netzwerke organisiert.

Schön, dass sich so Viele dazu bereit erklärt haben.

Entsprechend aufgewühlt spüren wir Angst, Unsicherheit, Überforderung,

Einsamkeit, Unruhe....

In dieser Aufgewühltheit und Anspannung kann es guttun sich im Gebet

rückzubinden.

Deshalb haben die Kirchen als Zeichen der Solidarität und als Einladung zum

Gebet zum gemeinsamen Glockengeläut eingeladen, Als kleine Hilfe haben

Andrea Ulrich , Luise Müller Isselstein und Rudolf Demerath einige Gebete

zusammengestellt.

In der Anlage schicken wir Ihnen diese zu. Den Küstern schicken wir auch

einige Kopien zur Auslage in den Kirchen.

Außerdem übersenden wir Ihnen einige Internethinweise, die wir auf der

Hompage www.pg-umh.de weiter aktualisieren werden.

Auch Pfarrer Wagner wird seine Predigten dort unter Aktuelles einstellen und

in Verbundenheit zu uns allen die Eucharistie in den Kirchen feiern.

Infos über die Gestaltungsmöglichkeiten der Kar- und Ostertage werden noch

folgen.

Auch wenn wir physisch distanziert Leben, möge ER unser Miteinander und

füreinander stärken.

Herzliche Einladung mitzubeten in den Anliegen dieser Zeit!

 

Ihr Seelsorgeteam PG Untermosel-Hunsrück!

 

5. Fastensonntag                                          Passionssonntag                                                29/März-2020

Les.1: Ez 3712b-14

Les. 2: Röm 88-11                                                                                                                   Ev.: Joh 111-45

 

„Siehe, ich öffne eure Gräber

und hole euch, mein Volk, aus euren Gräbern herauf“ [Ez 3712b]

 

Geistlicher Impuls

 

Mit diesem Satz hebt die erste Lesung vom fünften Fastensonntag an.

Und sogleich stellt der Herr dem kalten unfruchtbaren Boden des Grabes das Bild vom fruchtbaren Ackerboden Israels entgegen. Zu diesem will Er Sein Volk bringen. Will Seinem Volk wieder echten, wirklichen und wirksamen Boden unter die Füße geben; ein Fundament, aus dem Leben sprießt. Dieser Boden unter den Füßen ist durchwirkt vom lebendigmachenden Geist Gottes. Dieser ist Fundament und Lebensprinzip; ist Urheber der neuen Schöpfung. Er, Der in der ersten Schöpfung Gottes Wort: „Es werde“, in die Form und Gestalt alles Lebendigen werden ließ. So daß das ganze Dasein als geordnetes Zueinanderhin werden konnte.

 

„Siehe, ich öffne eure Gräber“ und hole euch, mein Volk aus allem heraus, was leblos, lieblos, tot und fruchtlos ist. Aus allem Denken und Handeln, allem Sprechen – und sei es noch so gut gemeint! -; aus allen Vorstellungen, Vermutungen, Spekulationen und Überzeugungen – und seien sie noch so knifflig, kühn angestellt, noch so exakt und nachweislich durchdacht, erprobt und bewiesen! -: aus all dem hole ich euch heraus, wenn es fruchtlos, lieblos, leblos und tot ist. Wenn es eben nicht wahrer Ackerboden, sondern von Menschenhand und Menschenvorstellungen bearbeiteter, künstlicher, selbstgeschaffener Bodenersatz ist.

 

Vom wahren Ackerboden, der Erde [hebr. adamah] wurde ‚der Mensch‘ [hebr. adam] genommen und geschaffen durch Gottes Hand und den göttlichen Hauch [Odem]. So wurde der Mensch lebendig und im Unterschied von allem anderen, was geschaffen wurde, zu demjenigen (Lebe-)Wesen, das nach dem Bilde Gottes und nach keinem anderen Bilde (besser: Abbild, weil götzenhaft) sonst geschaffen war. In der Menschwerdung des Sohnes offenbarte sich die ganze Fülle dessen, was Menschsein in Wahrheit bedeutet und wozuhin der Mensch berufen ist. Ja, im Sohn Jesus Christus kann der Mensch erkennen, daß er zeitlebens berufen ist mehr und mehr Mensch zu werden: auf daß der Mensch sich jenem Bild zugestalten lasse, das Gott vom Menschen hat und das in Jesus Christus offenbar wurde.

Schwestern und Brüder in Christus

 

„Siehe, ich öffne eure Gräber und hole euch, mein Volk, aus euren Gräbern herauf.“

 

Was Ezechiel in prophetischer Verkündigung ansagte, ist eingetroffen.

Das fleischgewordene Wort Gottes handelt in Person, öffnet das Grab des Lazarus und ruft diesen heraus. Ruft ihn aus dem Tod ins Leben zurück; fordert dazu auf, die letzten Binden des Auferweckten zu lösen und Lazarus weggehen zu lassen.

Lazarus spricht während dieses Vorgangs kein Wort; er ist und bleibt – neben dem heiligen Josef – der große Schweiger. Was er zu sagen hätte, weiß Jesus! Und Lazarus weiß, daß Jesus weiß. Lazarus schweigt, weil dies die alleinige Stunde des Wortes ist, das Fleisch wurde und von Ewigkeit her, aus Gott(!), stammt. Jetzt spricht nur Einer: Er, der Herr! Und Er spricht aus der Wahrheit, die sich Ihm enthüllt: diese Wahrheit ist – der Sieg des Lebens über den Tod; der Sieg der Liebe und des Erbarmens über Vergeltung und Sünde!

 

Es leuchtet auf in Jesu Wort, das Er den Jüngern entgegnet, als sie Ihn, wegen Seiner Absicht nach Judäa zurückgehen zu wollen, auf die Gefahr hinweisen: „Jesus antwortete: Hat der Tag nicht zwölf Stunden? Wenn jemand am Tag umhergeht, stößt er nicht an, weil er das Licht dieser Welt sieht; wenn aber jemand in der Nacht umhergeht, stößt er nicht an, weil das Licht nicht in ihm ist.“ [Joh 119-10]

Es scheint keine Antwort auf den Einwand der Jünger zu sein. Und doch ist es Antwort Jesu; eine Antwort, die die Angst der Jünger, die hinter der Frage steht, überwindet und ins Überzeitliche hinausblickt. Was Er dort sieht, ist der Sieg über den Tod. Und Er, Jesus Christus, ist das Licht, das die Dunkelheit des Todes überwindet. Licht, das das Leben und die Zeit („zwölf Stunden“) erhellt, sodaß jeder, der Ihn sieht und der künftig Ihn in sich hat, selbst am Tod nicht mehr anstößt. Das sieht Er, als Er den Jüngern antwortet.

Und Lazarus erfährt es am eigenen Leib, als er, nachdem Jesus ihn ruft, ohne anzustoßen aus dem Tod erwacht und aus dem Grab herauskommt.

 

Schwestern und Brüder im Glauben

 

Glauben ohne Anstoß an Ihm zu nehmen, ist ein Glaube, in dem die Liebe auferstanden ist. Wo dieser Glaube sich ausbreitet, erstrahlt Sein Licht; leuchtet Christus Jesus auf - - -

und Ostern ist da! Amen

 

 

Bistum Trier sagt öffentliche Veranstaltungen bis Ende März ab

 

Bistumsweit/Trier Mit Blick auf die Ausbreitung des Corona-Virus auch in Rheinland-Pfalz und dem Saarland hat das Bistum Trier ab morgen, Samstag, 14. März, bis auf weiteres, mindestens aber bis Ende März, eine Absage aller öffentlichen Veranstaltungen angeordnet. Darunter fallen auch Gottesdienste, Tagungen, kirchliche Fortbildungsangebote, Gremiensitzungen, Wallfahrten und sonstige Fahrten. Die Regelungen im Einzelnen werden auf der Internet-Seite des Bistums erläutert. Das Bistum betont weiter, dass trotz der Absage der Gottesdienste die Kirchen als Orte des Gebetes und der Zuflucht geöffnet bleiben. Ebenso soll die Einzelseelsorge gewährleistet bleiben. Es ist selbstverständlich, dass in dieser Situation die Kirche an der Seite der Menschen bleibt.

 

Die Absage betrifft auch Taufen, Hochzeiten, Erstkommunion-Feiern und Firmungen. Die Priester werden angehalten, Beerdigungen im kleinen Rahmen durchzuführen. Die hauptamtlichen Seelsorgerinnen und Seelsorger stehen weiterhin zur pastoralen Betreuung zur Verfügung. Diejenigen, die die Kommunion als Stärkung wünschen, verweist das Bistum auf die Geistige Kommunion, die so auch bei der Mitfeier von Fernsehgottesdiensten gilt. Bei der Geistigen Kommunion soll man sich, wie beim Empfang der Sakramente auch, für Gott öffnen und intensiv beten. Dadurch kann Gott auch ohne Hostie ganz aufgenommen werden. Ebenso besteht ab sofort auch die Möglichkeit, einen Seelsorger oder eine Seelsorgerin um den privaten Empfang der Hl. Kommunion außerhalb des Gottesdienstes zu bitten. Das sonntägliche Hochamt im Hohen Dom zu Trier wird von 10 Uhr an auf der Facebook-Seite des Bistums live gestreamt werden.

 

„Wir wollen nicht in Panik verfallen, sondern den Menschen durch unser Tun und Lassen Sicherheit geben“, betonte Generalvikar Dr. Ulrich von Plettenberg. „Unser kirchlicher Auftrag ist die Solidarität mit der gesamten Gesellschaft. Gleichzeitig müssen wir unsere Verantwortung für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Blick behalten.“

 

Das Bistum Trier folgt mit diesen Maßnahmen auch den Vorgaben der Landesregierungen und der kommunalen Behörden. Die Arbeit in der Verwaltung des Bistums und in den Kirchengemeinden geht weiter und wird den Gegebenheiten angepasst. Das Bistum wird entsprechend der aktuellen Entwicklungen über Änderungen zeitnah informieren.

 

Die Informationen sind zu finden unter: https://www.bistum-trier.de/home/corona-virus-informationen/

 

Absage durch Bistum Trier.pdf
PDF-Dokument [1.3 MB]

Aus gegebenen Anlass,

können die Fahrt zur Gedenkstätte Hadamar sowie der Kinderaktionsnachmittag an geplanten Termin, nicht stattfinden.

Für beide Termine wird es ein Ersatz-Termin geben. Sobald dieser fest steht, wird er an dieser Stelle veröffentlicht.

Vielen Dank für das Verständnis.

Bolivienkleidersammlung in diesem Jahr am 9.Mai 2020

 

GemRef Rudolf Demerath

 

Newsletter zur Pfarrerei der Zukunft

seit Ende letzten Jahres gibt es einen „Arbeitskreis Öffentlichkeitsarbeit“, in dem Vertreter und Vertreterinnen aller drei Pfarreiengemeinschaften des Dekanates zusammenkommen und sich mit Themen der Öffentlichkeitsarbeit für die zukünftige Pfarrei der Zukunft (kurz PdZ) Ochtendung beschäftigen. In diesem Kreis entstand die Idee eines digitalen Newsletters für die Ebene der zukünftigen PdZ, der wöchentlich erscheinen soll. Er soll als festen Baustein eine gemeinsame Gottesdienstordnung der drei Pfarreiengemeinschaften enthalten, in der die Gottesdienste nach Tag, Uhrzeit und Ort aufgeführt sind. Außerdem wollen wir in ihm wichtige aktuelle Informationen zusammenstellen, die für den Umsetzungsprozess der Synode in den kommenden Monaten wichtig sind.

Die Anmeldung ist über den entsprechenden Button möglich.

Wir hoffen, dass wir mit den Informationen dieses Newsletters viele von Ihnen erreichen und dass er uns dabei hilft, gemeinsam auf die Pfarrei der Zukunft Ochtendung zuzugehen.

Auf dem Weg der Pfarrei der Zukunft Ochtendung

Ab 1.1. werden alle Pfarreiengemeinschaften unseres Dekanates sich zur Pfarrei der Zukunft Ochtendung zusammenschließen.

Ochtendung wird der Verwaltungssitz sein. Was für Fragen ergeben sich aus diesen Veränderungen? Wie ist der Stand der Planungen? In regelmäßigen Abständen können Sie neue Infos zum Stand der Umsetzung im Blick auf unserer Pfarrei der Zukunft Ochtendung erhalten. Melden Sie sich einfach zum Bezug des Newsletters an: newsletter@pdzo.de

 

 

Umsetzung der Synode im Bistum Trier

" heraus gerufen.- Schritte in die Zukunft wagen“, das gilt auch für uns Christen im Dekanat Maifeld-Untermosel.

Weitere Informationen erhalten sie unter: www.bistum-trier.de/heraus-gerufen